Immaterielles ist größer als Reales.

Wertorientierung stabilisiert

Werte

Werte messen kann einfach
sein. Die Verhältnisse im Bild
sind klar. Religion hat hier
doppelt so viel Wert wie Politik
und Regierung.

Ein neuer Wertbegriff 7 Thesen Motivation Zurück zur Startseite

Wert ist nicht Nutzen ist nicht Preis ist nicht Geld.

Ein neuer Wertbegriff

Warum eine neue Definition? Bisherige Wertdefinitionen befinden sich auf gesellschaftlicher, sozialer oder politischer Flughöhe. Diese abstrakten Konstrukte können der betriebswirtschaftlichen Sicht einen sozialpolitischen Rahmen bieten, aber nicht mehr. Werte müssen persönlich sein, damit sie auch von Wahrnehmenden gefühlt und mitgetragen werden können. Deshalb ist eine neue und individuelle Definition längst überfällig.

Der Wert ist ein Messergebnis einer individuellen Wahrnehmung oder – anders gesprochen – eines Signalmusters. Und wenn das so ist, dann ist er nicht nur gewollt subjektiv, sondern auch situativ und von den Erfahrungen abhängig. Er ergibt sich automatisch durch einen neuronalen Verarbeitungsprozess. Werden die individuellen Werte, dann schrittweise aggregiert, können sie auch auf Unternehmensebene oder in Gesellschaften zu den bisherigen Wertdefinitionen führen. Alles entspringt dem eigenen Bewusstsein, das sich mit gekonnter Selbstvermessung einen neuen Weg in die Zukunft bahnt.

7 Thesen

  1. Ein Wert ist das Ergebnis eines individuell wahrgenommenen Musters.
  2. Immaterielle Zustände können als Werte gemessen werden.
  3. Selbstvermessung ist valide, wenn der Messende „geeicht“ wird.
  4. Werte umschließen Geschäftsprozesse wie Felder einen elektrischen Leiter.
  5. Die Quantenmechanik kann auf Geschäftsprozesse angewendet werden, in denen Menschen arbeiten.
  6. Lineare Kombinationen von Werten in Geschäftsprozessen können physikalisch messbare Zustände ergeben.
  7. Die Entropie in Geschäftsprozessen nimmt durch die Stabilisierung von Werten ab.

Meine Motivation

Viele Methoden sah ich kommen und gehen. Unternehmensstrategie, Change Management, Prozessoptimierung, Personalentwicklung, Business Development, Wertanalyse, New Work. Immer wieder klappte es nicht, weil die „Leute“ angeblich nicht mitmachten. Warum wollte es im Alltag nicht funktionieren, obwohl man doch beim Design angeblich alles Mögliche unternommen hatte? Werte wurden definiert und in Workshops erarbeitet, aber die Wirkung im Alltag verpuffte häufig. Warum? Weil die Werte zu abstrakt definiert wurden und Kennzahlen nicht mit Emotionen in Verbindung standen.

Was den Menschen ausmacht, wurde nicht im Design abgebildet. Nachträglich betrachtet war alles völlig klar: Die Techniken der Modellierung blieben in der Technik stecken. Prozesse waren immer nur die Reihenfolgen von Tätigkeiten und „tayloristisches Denken“ wurden einfach von der Produktion auf soziale Prozesse übertragen, weil man es nicht anders gewohnt war.

Emotionale Zustände und Feedbackschleifen wurden ignoriert oder sogar verboten, weil das den Prozess verkomplizieren würde. Aber gerade die Abfolge von Zuständen in Prozessen und die Feedbacks ermöglichen erst die Abbildung emotionaler Zustände, sozialer Zusammenhänge und die menschliche Interaktion in Prozessen. Aber gerade im Gesundheitswesen und in der sozialen Kommunikation sind diese essenziell. Reine Abfolgen von Tätigkeiten führen zu Verrichtungen, die soziale und ethische Aspekte vernachlässigen. Die parallelen Prozesse sozialer Interaktion oder Dokumentation sind immanenter Bestandteil reibungslos funktionierender Prozesse im Alltag.

Der Weg zur Lösung führt über Werte, die nicht abstrakt, sondern konkret auf den Wahrnehmungen aller Beteiligten beruhen. Höhere Wahrnehmung führt zu einer detaillierten Modellierung, die neben Logik auch Gefühle und Emotionen berücksichtigt. Gerade diese stabilisieren Prozesse, mit denen Menschen arbeiten. Digitalisierte Prozesse sind kein Selbstzweck, sondern dienen den Kunden und Mitarbeitern. Werte umhüllen den Prozess und stabilisieren diesen. Deshalb nutze ich neue Methoden der Modellierung und ein neues Wertkonzept. Denn damit lassen sich nicht nur immaterielle Werte berechnen. Empathie kann und muss integraler Bestandteil einer menschen-orientierten Digitalisierung sein.